Psychisch belastete Kinder und Jugendliche unterstützen

Neues Jahr, neues Förderprogramm am Schwabinger Krankenhaus: Am 18. Januar war es soweit – Stefan Kindermann, Stiftungsvorstand der Münchener Schachstiftung und Schachgroßmeister, startete das Förderprogramm in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik am Schwabinger Krankenhaus.

Im Schwabinger Krankenhaus werden in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik Kinder und Jugendliche stationär betreut, die psychisch stark belastet sind. Im Durchschnitt bleiben die jungen Patienten rund drei Monate in der Klinik. Während dieser Zeit werden sie im Schwabinger Krankenhaus von der Staatlichen Schule für Kranke München unterrichtet.

Freuen sich über das Interesse an dem neuen Schach-Förderangebot der Münchener Schachstiftung (v.li.n.re.): Schachtrainer Dino Dehmel, Alto Merkt, Schulleiter der Staatlichen Schule für Kranke in München, Stiftungsvorstand Stefan Kindermann, Stiftungsgründer und Schach-Förderer Roman Krulich und Angelika Moosburger, stellvertretende Schulleiterin.

Freuen sich über das Interesse an dem neuen Schach-Förderangebot der Münchener Schachstiftung (v.li.n.re.): Schachtrainer Dino Dehmel, Alto Merkt, Schulleiter der Staatlichen Schule für Kranke in München, Stiftungsvorstand Stefan Kindermann, Stiftungsgründer und Schach-Förderer Roman Krulich und Angelika Moosburger, stellvertretende Schulleiterin.

Neu im Angebot der Staatlichen Schule für Kranke am Schwabinger Krankenhaus ist seit Ende Januar das Schachförderprogramm der Münchener Schachstiftung: Einmal pro Woche, jeweils am Donnerstagvormittag, gibt es 90 Minuten Schach-Förderung für interessierte Kinder und Jugendliche auf der Psychosomatik-Station. Zum Start des Projekts sind zehn Termine vereinbart – eine Verlängerung ist angedacht.

Schach macht stark!

„Die Schachförderung soll den Unterricht ergänzen und unterstützen“, so Stefan Kindermann bei seinem Besuch im Schwabinger Krankenhaus. „Unsere Erfahrung an vielen Schulen zeigt, dass Schach nicht nur die kognitiven Fähigkeiten fördert. Schach bringt die Menschen miteinander in Kontakt, es unterstützt das Selbstwertgefühl und schafft Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten! Mit unserem Angebot möchten wir den jungen Patienten helfen, wieder gesund zu werden.“

Für die Schachgruppe hatten sich zehn junge Patienten angemeldet; zur Informationsveranstaltung mit den Projektpartnern waren viel mehr InteressentInnen gekommen – ein erster Erfolg, der alle Beteiligten freute.

Nicht weniger erfolgreich verlief die erste Förderstunde. „Das Angebot kommt bei den jungen PatientInnen gut an“, so Schachtrainer Dino Dehmel, „zur ersten offiziellen Stunde kamen 13 TeilnehmerInnen! Die Lehrer waren begeistert, wie interessiert das Schach aufgenommen wird.“