Große Feierstunde in der Münchener Schachstiftung: Roman Krulich, Gründer und Förderer der Münchener Schachstiftung, wurde am 14.5. von Herbert Bastian, dem Präsidenten des Deutschen Schachbundes, für seine herausragenden Verdienste um die Förderung des Schachs mit dem Deutschen Schachpreis ausgezeichnet.

Roman Krulich ist ein großer Freund des Schachs: Münchener Schachakademie, die Schachvereine MSA Zugzwang und SK König Plauen und vor allem die Münchener Schachstiftung, die er 2007 gegründet hat, profitieren seit vielen Jahren von seinem Engagement. Dabei stellt Roman Krulich nicht nur großzügig finanzielle Mittel zur Verfügung; als ambitionierter Schachspieler mit Turniererfahrung kann er selbst umfangreiches Schach-Wissen einbringen. Stichwort Turniererfahrung: Im Jahr 2008 hat Roman Krulich an der Schacholympiade in Dresden teilgenommen, im Jahr 2015 hat er das Silberpokalturnier in Bad Aibling gewonnen!

Roman Krulich setzt sich für die Förderung von Kindern im Grundschulalter ein: "Es ist unheimlich bereichernd ist, zu sehen, wie toll sich die von uns geförderten Kinder in allen Belangen entwickeln.“

Roman Krulich setzt sich besonders für die Förderung von Kindern im Grundschulalter ein: „Es ist unheimlich bereichernd zu sehen, wie toll sich die von uns geförderten Kinder in allen Belangen entwickeln.“

Das Herzstück seines schachlichen Engagements ist die Münchener Schachstiftung, die Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien, junge unbegleitete Flüchtlinge, Menschen mit Behinderungen und seit Anfang 2016 auch Senioren mit dem Konzept Schach nach Königsplan fördert. Allein 3.000 Grundschulkinder in München und der Region konnten seit der Gründung der Schachstiftung von dem Angebot profitieren. Doch dabei soll es nicht bleiben: Romen Krulichs großes Ziel ist es, dass die Münchener Schachstiftung mit ihrem Förderkonzept in einigen Jahren an allen Münchener Grundschulen vertreten ist.

Feierliche Preisverleihung in den Räumen der Münchener Schachstiftung: Peter Luban, ein renommierter Künstler aus Plauen, Herbert Bastian, Präsident des DSB, Roman Krulich, Unternehmer und Schachförderer, Dragana Zivotic, Lebensgefährtin von Roman Krulich, Stefan Kindermann, Geschäftsführer Münchener Schachakademie, Frank Neumann, Öffentlichkeitsreferent DSB, Peter Eberl, Präsident Bayerischer Schachbund, Dijana Dengler, Vorsitzende der Münchener Schachstiftung, Mathias Paul, 1. Vorsitzender König Plauen. (Foto: Gerald Hertneck/Münchener Schachstiftung)

Der Deutsche Schachpreis wurde in den Räumen der Münchener Schachstiftung überreicht. Mit dabei (v.li.n.re.): Peter Luban, ein renommierter Künstler aus Plauen, Herbert Bastian, Präsident des DSB, Roman Krulich, Unternehmer und Schachförderer, Dragana Zivotic, Lebensgefährtin von Roman Krulich, Stefan Kindermann, Geschäftsführer Münchener Schachakademie, Frank Neumann, Öffentlichkeitsreferent DSB, Peter Eberl, Präsident Bayerischer Schachbund, Dijana Dengler, Vorsitzende der Münchener Schachstiftung, Mathias Paul, 1. Vorsitzender König Plauen. (Foto: Gerald Hertneck/Münchener Schachstiftung)

Wie ernst es Roman Krulich mit dem Fördergedanken ist, zeigte er bei der Preisübergabe: Das Preisgeld von 500 Euro, das zusammen mit dem Pokal und der Urkunde überreicht wurde, spendet Roman Krulich der Münchener Schachstiftung. Es fließt in Förderprojekte für junge unbegleitete Flüchtlinge.

Über den Deutschen Schachpreis

Der Deutsche Schachpreis ist die höchste Auszeichnung, die der Deutsche Schachbund für herausragende Verdienste um die Förderung des Schachs verleiht. Er wird seit dem Jahr 2000 alljährlich im Rahmen einer Feierstunde durch den Präsidenten des Deutschen Schachbundes persönlich überreicht.