Fünf gute Gründe für Schach

Schach macht Spaß

Schach macht schlau!

Schach ist Gewaltprävention!

Auf spielerischem Weg erwerben Kinder grundlegende Denkstrategien und Problemlösungskompetenzen. Ein guter Schachspieler muss sich bei jedem Zug in sein Gegenüber hineinversetzen und „durch dessen Augen“ sehen – die emotionale Kompetenz steigt. Kleine Rituale wie das Händeschütteln vor und nach der Partie führen zu Respekt vor dem Anderen.

Schach ist integrativ!

Beim Schachspiel haben Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder körperlichen Behinderungen die gleichen Chancen wie ihr Gegenüber und können trotz sprachlicher Defizite ihre geistigen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Gleichzeitig verbessern sie ihr Lese- und Sprachverständnis.

Schach für bessere Schulnoten!

Besonders leistungsschwache Kinder profitieren vom spielerischen Training ihrer geistigen Fähigkeiten. Sie sind motivierter und steigern ihre Leistungsbereitschaft im Allgemeinen. Eine Studie der Universität Trier zeigt, dass Kinder und Jugendliche ihr Konzentrationsvermögen steigern und ihre schulischen Leistungen deutlich verbessern.

Schach macht Spaß!

Durch seine unerschöpflichen Spielvarianten bietet Schach eine nachhaltige Freizeitperspektive. Es gibt keine sozialen Schranken beim Spiel. In der Gruppe werden die Erfahrungen ausgetauscht und nachbehandelt. Die Erfolge und die Verarbeitung der Niederlagen stärken das Selbstvertrauen.

Schach ist Sport!

Das Spiel folgt klaren Regeln und ist ein fairer Wettkampf. Es wird weltweit gespielt, immer unter gleichen Voraussetzungen, mit Konkurrenzcharakter und Siegesstreben in einer ausbalancierten Wechselbeziehung zwischen Körper und Geist – Schach ist Gehirnjogging für alle!

Schachturnier in der Münchener Pfennigparade

Schachturnier in der Münchener Pfennigparade

Die Ziele der Münchener Schachstiftung

Kinder fördern durch Schach: Wissen allein ist nicht genug – auf das Denken kommt es an!

Durch das Schachtraining sollen die Konzentrationsfähigkeit und Kreativität der Kinder gefördert werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung effektiver Denkstrategien und der Entwicklung von Problemlösungskompetenzen.

Wie verschiedene wissenschaftliche Studien belegen, gewinnen Kinder im Schachtraining emotional-soziale Kompetenzen und steigern durch die errungenen Erfolge ihr Selbstvertrauen. Längerfristig handelt es sich also auch um eine wirksame Gewaltprävention.

Die Münchener Schachstiftung bemüht sich vor allem um Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Familien, Kinder mit Migrationshintergrund und junge unbegleitete Flüchtlinge. Darüber hinaus werden Körperbehinderte aller Altersstufen sowie Autisten gefördert. Beim Training für Erwachsene sind Senioren die primäre Zielgruppe. Die Münchener Schachstiftung hat seit 2007 mehr als 5.000 Benachteiligte gefördert.